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Oratorienchor Konzert am 11. November 2018

Sehr geehrte Musikinteressenten, liebe Freunde,

der jetzige Flyer des Oratorienchors kommt in einem völlig neuen Gewand.

Er wurde so konzipiert und gestaltet, damit er Personen zum Konzert anziehen kann, die sonst nicht kommen würden.  Die Schlagwörter auf der Vorderseite sind Begriffe, die alle aus  dem größten Programmpunkt genommen sind, aus dem “Triumphlied”. Es ist das angeblich schwerste Chorwerk des großen deutschen Komponisten Johannes Brahms und  wurde unseres Wissens in Würzburg noch nie aufgeführt. Dabei handelt es sich um die Vertonung eines apokalyptischen Textes, geheimnisvoll (ein Reiter auf einem weißen Pferd) und dennoch mit großer Durchschlagskraft (leidende Menschen)  und monumentalem musikalischem Ausdruck (weinende Götter, grimmiger Zorn). Wie wunderbar dieses doppelchörige Stück wirkt, haben wir als Chor erst nach längererer Probenarbeit so richtig erkannt. In der Programmfolge steht es am Ende, weil danach keine Steigerung nehr möglich ist.

Die anderen drei Kompositionen,  die “Altrhapsodie”, das “Schicksalslied” und “Nänie”, für die wir uns rascher begeistern konnten, sind Vertonungen nach Texten von Goethe, Hölderlin bzw. Schiller. Sie zeigen alle ganz unterschiedliche Charakteristika, wenngleich sie die Herkunft vom genialen Komponisten Johannnes Brahms nicht leugnen können, der die Kunst älterer Meister aufgegriffen und in sein romantisches Zeitalter umgesetzt hat.

Mit besten Grüßen

als Mitglied des Oratorienchors Würzburg Hans-Peter Trolldenier